Die Tauchsaison 2010 ist endlich eröffnet! :-)

Hallo zusammen,

jaaaa… es ist endlich wieder soweit. Die Tauchsaison 2010 hat endlich begonnen. Ich nerve meine (tauchenden) Freunde schon seid Februar/März ob nicht mal jemand mit mir eine klitze kleine Runde tauchen geht. Aber keiner hat sich erbarmt… immer die gleichen Antworten “Are you crazy? The water is still fucking cold!” Und? Weicheier! :-) Naja, heute hab ich bei 19 Grad selbst gefrohren wie eine Frostbeule… anyway.

Diesen Mittwoch an mein Tauchlehrer angerufen und gefragt ob ich mitkommen will auf die erste Bootsfahrt dieses Jahr. Was für ne Frage. Natürlich hab ich bock drauf. Mein Finanzminister hat zwar stark mit dem Kopf geschüttelt… aber ich habe ihn ignoriert. :-(

Und so ging es dann heute endlich los. Gestern noch mal meine Ausrüstung kontrolliert. Akkus für die Cam geladen und heute morgen alles in meiner großen Tauchtasche verstaut. Und im laufe des Vormittages dann 2 sehr schöne Tauchgänge gehabt. Gut, es war noch immer arschkalt… aber echte Taucher interessiert das ja nicht… besonders wenn “arschkalt” 19-20 Grad bedeutet. Ja hier wird man nen Softy :-o

Einzelheiten zu den beiden Tauchgängen gibt es später wenn mein Computer wieder trocken ist… also der Tauchcomputer, nicht mein Laptop :-)

Mal schauen wie es finanziell jetzt weitergeht. Ich hoffe ja bald besser das ich auch wieder jeden Samstag tauchen gehen kann. Schließlich ist ja mein Plan bis zum ende der diesjährigen Saison meinen Tauchlehrerschein in der Tasche zu haben. Zumindest den ersten. Dazu muss ich noch 2 Scheine machen. Rescue Diver und Dive Master. Dann bin ich mit den Sportscheinen durch und komme zu den Tauchlehrerscheinen.
Kostet nen haufen Geld noch und ein bisschen Zeit. Mal schauen ob ich den Plan schaffe :-)

Noch etwas anderes. Es hat sich immer noch kein anderer Taucher gefunden der hier mitbloggen möchte. Schließlich war die Idee ja ein Gemeinschaftsblog. Also wer interesse hat… melden bitte. ;-)

Soweit erst einmal von Zypern.
Immer Gut Luft und viele Grüße
Gordon

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TG 27/28/29: Governors Beach (Zypern)

Hai,

das letzte Wochenende war, tauchmäßig, wundervoll. Ich habe endlich einen guten Buddy gefunden und wir haben uns das letzte Wochenende auch gleich zusammen mächtig in die Fluten gestürzt. :-)

Iryna, mein Buddy, kommt aus der Ukraine und lebt nun auch schon ein paar Monate hier auf Zypern mit ihrem Mann. Natürlich arbeiten sie beide auch mit dem Computer – eine Gemeinsamkeit ist gut, mehr besser :-) – und sie ist auch AOWD mit noch nicht so vielen Tauchgängen (was sich bald ändert wenn das so weitergeht :-) ). Und wie das Wochenende zeigte harmonieren wir beide sehr gut. Wir haben den gleichen Luftverbrauch, schauen oft was der andere macht und scheinen die selben Sachen (unter Wasser) gut zu finden.
Kennengelernt haben wir uns natürlich in der Tauchschule. Hier haben wir aber nur mal gegenseitig Guten Tag gesagt. Wirklich kennengelernt haben wir uns als sich einige von der Tauchschule mal aufn Bierchen getroffen haben. Sie war mit ihrem Mann auch da und danach sind wir 3 noch eine Shisha rauchen gegangen. :-D

Ok, jetzt hatten wir also besprochen mal am Wochenende tauchen zu gehen. Ich favorierte ja schon lange mal für den Governors Beach und so haben wir uns dann auch darauf geeinigt.
Freitag hab ich dann das Equipment von der Tauchschule abgeholt. Ein Tank sollte reichen… da auch hier nur noch um die 20 Grad Lufttemperatur und 22 Grad Wassertemperatur sind, dachten wir es wird uns schnell kalt und so würde ein Tauchggang ok sein.

Samstag morgen dann um 10 getroffen und ab die Post. Mein kleiner Bowlingball hatte ganz schön zu tun. Das Equipment ist nicht gerade leicht. Aber die Kurvenlage war gleich besser :-D Wir sind dann auf zum Governors Beach und dann rechts weg. Da gehts so ein bisschen in die Pampa… aber schon lange kein Geheimtipp mehr. Selbst jetzt sind noch immer einige Leute da. Und viele Angler. Wir haben uns ans letzte ende, und damit so nah wie möglich an den Strand, gestellt. Trotzdem noch gut 200 Meter über Stock und Stein mit vollem Gepäck… aber was Soldaten können das kann ein Taucher schon lange :-D
Also alles angetreckt und ab die Post. Im Watschelgang zum Wasser… wie die kleinen Endlein :-)

Natürlich – wie ende November zu erwarten – waren die ersten Schritte recht kühl. Aber wir sind ja mutig!!! Und so ging es rein.

Der Einstieg ist steinig und recht flach. Das Wasser wird nur langsam tiefer. Ich bin nicht gut im schätzen… aber ich würde so sagen… alle 6-7 Meter – 1 Meter Wassertiefe mehr. Also nicht sehr viel und man muss aufpassen das man nicht ausrutscht oder an einem “Steinchen” hängen bleibt… man kann aber auch den Schnorchel rausholen und die ersten Meter schon den Kopf unter Wasser halten. Denn hier sieht man ab dem ersten Meter etwas. Viele bunte Steinchen (keine Angst, werden später zu Unterwasserfelsen), Pflanzen, Fische (wenn man Glück hat, wie überall auf Zypern) – den interessantesten Fischen haben wir nur 5-6 Meter vom Strand gesehen, einen Skorpionfisch… leider war die Kamera natürlich alle *grml* – und ein haufen Müll… Bierdosen, Kaffeedosen, Platiktüten, etc. Ich dachte immer gerade an dem Strandabschnitt wäre nicht so viel los und daher nicht so viel Müll… falsch gedacht. Schade!! Aber es ist ja nicht nur Müll da.
Irgendwann kommt man dann in Tauchbare 2-3 Meter tiefe und kann die Oberfläche hinter sich lassen und eine recht abwechslungsreiche Unterwasserwelt erleben. Erst schwimmt man über bewachsene Stein in denen sich kleine Fische tummeln, dann über Sandgrund in dem hier und da mal ein “Steinchen” liegt, dann mal wieder über einen totalen Steinboden (teilweise ich würde fast auf Kreidestein tippen, total weiss… wie gebleicht) und dann auch mal über Seegraswiesen… alles wird hier geboten!

Gut, wie schon angesprochen ist der Fischbestand – wie überall auf Zypern – nicht der brüller. Selbst hier in dem doch eher abgeschiedenen Gewässerabschnitt. Aber ab und zu taucht schon mal eine kleine Überraschung auf. So konnten wir an beiden Tagen eine Moräne sichten. Eine kleine, braun-gelb, gestreift-gepunktet… fragt mich nicht nach Namen. Moräne halt. :-) Auch eine – bisher noch nicht gesehene – Wasserschnecke haben wir gesehen. Ansonsten das übliche an kleinen Fischen, Trompetenfische, Einsiedlerkrebsen, Seesterne, etc.

Wir haben zwar von der Oberfläche eine Stömung sehen können, aber unter wasser kaum etwas davon gespürt. Dadurch und durch die geringe Tiefe würde ich diesen Spot für Anfänger empfehlen. Auch zum Schnorcheln wunderbar geeignet.

Man sollte vorher vielleicht von oben sich die Wasserfläche mal anschauen. Man kann erkennen wo unter Wasser sich etwas befindet (wenn nicht gerade starker Wellengang ist, wobei ich dann eh vom Tauchen abrate) und kann sich so eine interessante Route raussuchen.

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Logbuch (Entry 27):

  • Spot Name: Governors Beach (first Beach on the right side)
  • Datum: 21.11.2009
  • Sichtweite: ca. 20 m
  • Max. Tiefe: 5.8 m
  • Tauchzeit: 63 min
  • Druck: (S) 200 bar, (E) 75 bar
  • Wassertemp.: 22 Grad
  • Kumulative Tauchzeit: … Stunden
  • Long wet suit, salt water, boat
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Logbuch (Entry 28):

  • Spot Name: Governors Beach (second Beach on the right side)
  • Datum: 22.11.2009
  • Sichtweite: ca. 20 m
  • Max. Tiefe: 6.4 m
  • Tauchzeit: 57 min
  • Druck: (S) 220 bar, (E) 150 bar
  • Wassertemp.: 22 Grad
  • Kumulative Tauchzeit: … Stunden
  • Long wet suit, salt water

Logbuch (Entry 29):

  • Spot Name: Governors Beach (second Beach on the right side)
  • Datum: 22.11.2009
  • Pause: 1:16
  • Sichtweite: ca. 20 m
  • Max. Tiefe: 6.1 m
  • Tauchzeit: 44 min
  • Druck: (S) 100 bar, (E) 40 bar
  • Wassertemp.: 22 Grad
  • Kumulative Tauchzeit: … Stunden
  • Long wet suit, salt water

Hier noch ein paar Bilder aus den fast 2:30 min Filmmaterial ;-)

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Alles in allem war es ein sehr schönes Wochenende mit 3 schönen Tauchgängen, einem neuen Buddy und unserem Navigator :-) Das Wetter war gar nicht so schlecht wie anfangs vermutet. Uns wurde zwar nach so… 40-45 Minuten etwas kalt… aber es war verträglich. Auch das habe ich mit Iryna gleich… wir fingen fast zeitgleich an zu frösteln. :-) Aber wir hatten vorgesorgt. Beide Tage war schöner Kaffee dabei. Am Sonntag haben wir uns in der Oberflächenpause noch schön von der Sonne wärmen lassen… ist zwar niht mehr Sommer… aber sie hat hier noch immer Kraft.

“Leider” habe ich bald 2 Wochen Urlaub in Deutschland und danach wird es wohl Wettertechnisch nicht mehr so angenehm sein das man Tauchen gehen könnte. Also wird es bei mir erst nächstes Jahr weitergehen mit Tauchen.

Bis dahin alles gute
Gordon

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TG 21/22: Tombs & White Rocks (Akrotiri / Zypern)

Hai,

diesmal 2 neue Tauchspots. Tombs und White Rocks. Gut, an letzteren waren wir ja schon, aber diesmal an einer anderen stelle.

Angefangen haben wir mit den Tombs. Warum der Spot so heißt ist mir schleierhaft… wir haben keine Gräber gesehen. Dafür ein paar schöne Steinformationen und 2 kleinere Höhlen oder Tunnel. Beide waren sehr interessant da sie erst waagerecht verliefen und dann im 90° Winkel nach oben weg gingen. Man tauchte also nach oben wieder raus. Wobei im ersten darauf zu achten war das hier ein “Querbalken” im weg war den man umtauchen musste.
Viel mehr war hier leider auch nicht zu sehen. Wenig Fische.

Logbuch (Entry 21):

  • Spot Name: Tombs
  • Datum: 05.09.2009
  • Sichtweite: ca. 30 m
  • Max. Tiefe: 12.9 m
  • Tauchzeit: 37 min
  • Druck: (S) 200bar, (E) 90bar
  • Kumulative Tauchzeit: … Stunden
  • Long wet suit, salt water, boat

Nur wenige Meter (ca. 200) wieder zurück waren wir dann auch schon am 2. Spot, White Rock. Diesmal aber ein paar Meter neben dem letzten mal. Wir ankerten direkt vor 2 größeren Grotten. In eine sind wir dann hinein getaucht und am ende auch Aufgetaucht.Die akustik in der Grotte ist umwerfend… und ist auch mal was anderes… Tauchgang mit Zwischenstopp. :) Auf dem Weg zurück haben wir uns dann noch ein bisschen umgesehen. Auch hier nur wenig Fische, ein paar Felsformationen, Seegrasswiesen und Sand.

Logbuch (Entry 22):

  • Spot Name: White Rock
  • Datum: 05.09.2009
  • Sichtweite: ca. 30 m
  • Max. Tiefe: 12 m
  • Tauchzeit: 45 min
  • Druck: (S) 190bar, (E) 100bar
  • Kumulative Tauchzeit: … Stunden
  • Long wet suit, salt water, boat

Gruss
Gordon

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TG 17/18: White Rock & Akrotiri Fish Reserve (Akrotiri / Zypern)

Hallo,

wieder 2 Tauchgänge erlebt. Diesmal aber mit Lernstoff für meinen Advanced Open Water, naja, zumindest auf dem ersten Tauchgang. :) Der Peak Buoyancy Course wurde absolviert. Und eigentlich auch gleich noch ein Höhlentauchgang. Wobei dieser fast mehr Lehrreich war wie der Buoyancy Course. Eigentlich dachte ich bis vor kurzem “Ohh, Höhlentauchen… geil.”… jetzt denke ich “Höhlentauchen… geil… aber sau gefährlich.”. Eigentlich war es nur eine Grotte die oben “offen” war… also nicht komplett unter Wasser. Irgendwie stand der Wind wohl schlecht an diesem Tag und die Sedimente waren schon von allein sehr aufgewühlt und die Sicht bei gut 1 Meter… oder weniger. Mein Tauchlehrer hat mich trotzdem mal rein geschickt. Ich habe nichts… wirklich nichts gesehen. Irgendwann hatte ich dann auch keine Ahnung mehr wo ich überhaupt war… Panik ist aufgestiegen und ich habe mich nur noch an der Wand langbewegt… bis es dann nicht mehr ging und ich aufgetaucht bin um zu sehen wo ich überhaupt bin (was hier zum Glück möglich war). Jetzt weiß ich aber… Höhlentauchen ist kein Kinderspiel und man sollte echt Respekt, eine verdammt gute Ausbildung und Erfahung dafür haben… und starke Nerven.

Logbuch (Entry 17):

  • Spot Name: White Rock
  • Datum: 22.08.2009
  • Sichtweite: ca. 25 m
  • Max. Tiefe: 9,1 m
  • Tauchzeit: 46 min
  • Druck: (S) 200bar, (E) 90bar
  • Kumulative Tauchzeit: … Stunden
  • Long wet suit, salt water, boat

Der zweite Tauchgang war dann zum Entspannen… Akrotiri Fish Reserve… wie immer halt.

Logbuch (Entry 18):

  • Spot Name: Akrotiri Fish Reserve
  • Datum: 22.08.2009
  • Sichtweite: ca. 30 m
  • Max. Tiefe: 8,7 m
  • Tauchzeit: 40 min
  • Druck: (S) 210bar, (E) 110bar
  • Kumulative Tauchzeit: … Stunden
  • Long wet suit, salt water, boat

Gruss
Gordon

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TG 15/16: Zenobia Wrack (Larnaca / Zypern)

Hallo zusammen,

heute habe ich mal etwas spannendes zu berichten. Einigen wird der Name “Zenobia” geläufig sein. Sie war mal eine Ro-Ro Fähre. Auf ihrer Jungfernfahrt ist sie dann aber auch schon vom Meer verschluckt worden. Am 07 Juni 1980 ging die Fähre nach 3 Tagen unter. Sie misst stolze 172 Meter in der Länge und 23 Meter in der Breite. Ein Computerfehler war schuld. Die Fähre war mit Ballasttanks auf jeder Seite ausgestattet um Schieflage (bei ungleichmäßiger Beladung) auszugleichen. Das dumme war nur das er falsch angeschlossen war. So war die Fähre dann auch wirklich Linkslastig und der Computer begann mit der Arbeit und pumpte langsam Wasser in den Tank… nur leider in den falschen (der Computer “verwechselte”, dadurch das er falsch angeschlossen war, Rechts und Links). Dadurch steigerte sich die Schieflage noch mehr und der Computer pumpte noch schneller Wasser in den (falschen) Tank… eine Kettenreaktion die nicht mehr zu verhindern war als sie bemerkt wurde.

Die Fähre hatte zu diesem Zeitpunkt 104 LKW’s geladen… die alle mit ihr untergegangen sind. Menschen kamen nicht zu schaden.

Nun liegt dieser große Pott, nur 1500 Meter vor Larnaca, auf dem Meeresboden – zwischen 18 und 42 Metern – auf der Seite und wartet geduldig auf die täglichen Besucher. ;) Pech für die Reederei, glück für die Taucher. Die Zenobia ist unter den 10 beliebtesten Wracks für Taucher. Täglich fahren die Tauchboote aus dem Hafen von Larnaca um die Taucher zum Wrack zu bringen.

Und letzten Sonntag war auch ich unter diesen Tauchern. :)

Wie schon gesagt, in Larnaca am Hafen liegen sicher so 10 Schiffe die groß damit werben dich zur Zenobia zu fahren. Wir hatten bereits im Voraus auf einem Schiff (unter Tauchern kennt man sich ja :) ) gebucht. Damit mussten wir nicht lange suchen. Als wir ankamen war das Schiff auch schon gut voll. Mit so vielen Tauchern war ich noch nie unterwegs… von daher schon mal Interessant.
Die Fahrt an sich dauert nur wenige Minuten… vielleicht so 15 Minuten. Dann legten wir an einer großen schwarzen Boje an. Ich versuchte im Wasser schon etwas zu erkennen… aber nichts zu sehen.
Also angerödelt und ein Sprung ins Wasser. Sehr angenehm bei der Hitze. :) Jetzt aber … Kopf unter Wasser … und wirklich… direkt unter uns konnte man die Umrisse (zumindest teilweise) des Schiffes erkennen.
Phil hat dann auch noch mit mir die Maske getauscht… so habe ich auch mal ein Video davon wie Entenmäßig ich mich unter Wasser bewege :D

Dann ging es an der starken Stahltrosse der Boje hinab in die Tiefe. Das hatte glatt etwas von Titanic. :) Nach einigen Minuten (ja, meine Ohren) war ich beim Schiff angekommen… genauer auf der oben liegenden Seite des Schiffes. Direkt an der Reling. Hier haben wir uns kurz gesammelt und sind dann hinten am Kiel entlang geschwommen, in Richtung Schiffsschraube. Hier wohnt eine Moräne. Kein Witz. Direkt an der Schiffsschraube sind 2 Löcher (zur Kühlung der Schiffsschraube oder was weiß ich) und hier schaute sie raus und wollte uns wohl Angst machen damit wir verschwinden :)
Hier kann man auch einen Blick nach unten wagen… da geht es dann noch einmal so 10 Meter runter… beeindruckend! Wir wollten aber nicht tiefer und sind weiter zu den Heckklappen (und die Moräne hatte wieder ihre ruhe :) ). Ein stück an ihnen entlang und dann zum ende hin hindurch. So kommt man zum Ladedeck. Ich hatte leider zu viel mit meinem Auftrieb zu tun als das ich das Deck näher hätte inspizieren können. Dennoch sind mir die LKW’s nicht entgangen. Es ist einfach ein Anblick den man wohl so schnell nicht wieder vergessen kann. Ein 172 Meter langes Schiff, dutzende LKW’s liegen einfach so rum… einfach ohne Worte. Ich denke als Taucher muss man so etwas einfach mal erlebt haben… am besten nicht nur ein mal. Bei einem Tauchgang kann man gar nicht alles Erkunden. Dafür reicht die Zeit gar nicht.
Wir sind dann jedenfalls weiter und wieder kurz zur Reling. Fische füttern. :) Diese sind hier übrigens sehr gut vertreten. Ich würde euch gern sagen was für Fische… aber … schande über mich … ich habe immer noch keine Ahnung wie die alle heißen. Kann mir doch Namen nicht so schnell merken :) Aber es waren (und diesmal definitiv) Barakudas dabei. Die verwechsel ich nun nicht mehr mit den änlichen Flötenfischen. :) Und ein paar dicke Brocken waren auch da… nein, den Namen weiß ich nicht. Ansonsten das übliche.
Danach hat mir Phil noch eine Ecke im Wrack gezeigt wo sich einen Luftblase gebildet hat… in der man Atmen kann. Und dann ging es langsam zurück zur Aufstiegsleine… noch vorbei an den Rettungsbooten, die noch immer am Schiff festgemacht sind. Und das war der erste Tauchgang.

Logbuch (Entry 15):

  • Spot Name: Zenobia
  • Datum: 16.08.2009
  • Sichtweite: ca. 30 m
  • Max. Tiefe: 30,5 m
  • Tauchzeit: 46 min
  • Druck: (S) 200bar, (E) 80bar (15 Liter Flasche)
  • Wassertemperatur (Grund): 22 Grad
  • Kumulative Tauchzeit: … Stunden
  • Long wet suit, salt water, boat, wreck

Nach dem 1. Tauchgang ist das Schiff wieder zurück zum Hafen gefahren. Einige Taucher wollten wohl nur einen Tauchgang machen. Also haben wir sie abgeladen (bzw. der Kapitän) und dann ging es erneut raus zur Zenobia. Wieder alles angerödelt und wieder ins erfrischende nass.

Diesmal ging es dann auch ein bisschen in das innere der Zenobia. Wenn auch nicht sehr tief… aber genug um uns einmal zu verlieren. Zum Glück hatte ich noch Claire hinter mir die mir den Weg zeigte. Das gute daran war das man mal sieht wie schnell man verloren gehen kann und – wenn man den Ort nicht kennt – sich sicher auch schnell verirren kann. Aber wir haben uns ja schnell wiedergefunden.
Auch… oder gerade… das innere des Schiffes macht einem doch klar das dies etwas ganz besonderes ist… das hat etwas sehr Mystisches. Der Teppich, das Klo, das Waschbecken und alles… es gehört hier eigentlich nicht hin… eigentlich sollte das Schiff über Wasser sein… ist es aber nicht. Das bringt einen schon zum Grübeln… ein bisschen. Wobei ich auch sagen muss das ich jetzt so einiges dafür geben würde mal die Titanic zu betauchen. Nicht weil sie das berühmteste Wrack ist sondern weil sie ein Luxusliner war. Die Zenobia war “nur” eine Fähre… aber wie Mystisch und Prunkvoll muss es erst in der Titanic sein!!! Egal, ich schweife ab.
Viel mehr gab es auf diesem Tauchgang dann auch nicht zu sehen. Nachdem wir das Schiff wieder verlassen hatten ging es auch schon langsam zum Aufstieg zurück.

Logbuch (Entry 16):

  • Spot Name: Zenobia
  • Datum: 16.08.2009
  • Sichtweite: ca. 20 m
  • Max. Tiefe: 31,1 m
  • Tauchzeit: 36 min
  • Druck: (S) 210bar, (E) 90bar (15 Liter Flasche)
  • Wassertemperatur (Grund): 22 Grad
  • Kumulative Tauchzeit: … Stunden
  • Long wet suit, salt water, boat, wreck

Alles in allem ein wundervoller, interessanter, lehrreicher und wiederholungsbedürftiger Tauchgang. Ich kann kaum das nächste mal erwarten :)

Natürlich ist alles auf der Speicherkarte und ich werde versuchen in den nächsten Tagen ein kleines, zusammenfassendes Video zu erstellen. Ich werde es dann hier einfügen… also einfach in ein paar Tagen noch mal reinschauen… wenn ihr das Video sehen möchtet ;)

Gruß
Gordon

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Liquid Image HD310 – Erfahrungsbericht 2

Hallo zusammen,

hier nun der 2. Erfahrungsbericht… nach ein paar Tauchgängen mit der HD310 (und nun auch mit den Lampen) konnte ich mir ein genaueres Bild der Tauchermaske, mit integrierter Kamera, machen. Hier nun meine neusten Erkenntnisse.

Wo fange ich an… keine Ahnung… einfach kreuz und quer.

Die Lampen… Als ich sie das erste mal in meinem Zimmer ausprobiert habe dachte ich noch “Wou, sind die aber hell!”. Sie sind wahrlich erstaunlich Hell für 1 Watt LED’s. Da kann so manche Taschenlampe schon nicht mehr mithalten. Doch auch hier sieht es unter Wasser ein wenig anders aus. Für mich selbst waren sie schon hilfreich… man kann gut in dunkle Felsspalten schauen und sie erhellen auch so noch ein wenig die Unterwasserwelt. Auf dem Video ist dann später leider nicht mehr viel davon zu sehen… um nicht zu sagen gar nichts. Dazu muss ich aber auch sagen das ich sie bis jetzt nur am Tag ausprobieren konnte… wo wirklich nur Felsspalten zu erhellen waren. Da ist dann der automatische Weißabgleich wohl nicht schnell genug… oder was weiß ich.
UPDATE: Wenn es wirklich dunkel ist dann sind die Lampen schon hilfreich und auch auf dem Video zu sehen. Für die eigenen Orientierung sind die Lampen super… sie sind ja an der Maske befestigt und man muss sie nicht tragen. Auf dem Video sind allerdings nur 2 kleine helle / erhellte Felcken zu erkennen. Kein wirklicher Videogenuss… da muss wohl noch eine externe Lampe für den Überblick sorgen.

Wo wir gerade im Dunkeln waren… Wir waren letztens in einer stock dusteren Grotte… da ist mir etwas aufgefallen… das blau blinkende Status-LED (für Video Aufnahme Modus) geht einem total auf den Keks. Es irritiert sogar so startk das ich die Kamera ausschalten musste. Ich muss dazu sagen das wir kein Licht hatten… keine Taschenlampen oder änliches. Es war wirklich stock dunkel. Heute in der Zenobia war es auch teilweise dunkel, aber dennoch gab es Lichtquellen (Fenster, etc.) und da hat mich das LED nicht gestört. Ich werde es bei meinem Nachttauchgang testen wie es dann ist.

Der nächste negative Punkt (für mich) ist das sie noch immer beschlägt. Selbst nach Seifenorgien und angetrockneter Zahnpasta ist der Film nicht von den Gläsern zu kriegen. Es wird langsam weniger und sie beschlägt nicht mehr so schnell… aber sie tut es noch. Und das nach gut 9 Tauchgängen. Das trübt den Spaß schon ganz schön. Mit einer Seifenbehandlung kurz vor dem Tauchgang geht es auch ohne Beschalagen… aber das ist ja keine dauerhafte Lösung. Und sie hat nicht wirklich meine “Passform”… im Nasenerker sammelt sich immer Wasser.

Nur abwechslung, und ganz aktuell, mal etwas sehr gutes. Ich hatte es vorher schon im Internet gelesen und mich eigentlich nur deshalb dafür Entschieden die HD310 schon zu bestellen… Die Kamera ist, laut Hersteller, bis 10 Meter wasserdicht. Aber sie kann viel mehr ab. Wir sind heute zur Zenobia abgetaucht… maximale Tiefe: 31,5 Meter. Natürlich nicht lange… aber durchschnittlich war sie ca. 30 Minuten unter 20 Meter. Also sie kann mehr als der Hersteller ihr zutraut.

Der nächste Positive Punkt der HD310: Sie macht zwar eher unterdurchschnittliche Bilder… aber die Videos sind überdurchschnittlich gut… wie ich persönlich finde. Und mit ein bisschen Nachbearbeitung wird das Video noch besser. Ein bisschen Schärfen, ein bisschen am Kontrast spielen und schon sieht das Video prächtig aus… wer die Zeit dazu hat. Aber wer, wie ich, den ganzen Tauchgang aufnimmt der muss eh Nachbearbeiten und den Film schneiden.

Mein 2. Fazit: Fällt genau so aus wie das erste. Für 150 Euro ist diese Tauchermaske mit Kamera nicht zu toppen. Besonders die Videos sind in der Qualität sehr gut. Die Fotos… naja, für eine 150 Euro teure UW-Kamera sollte es wohl noch im “OK”-Bereich liegen. Die (optionalen) Lampen für die Kamera kosten noch mal 69 Euro extra. Sie sind gut um “ein bisschen Licht zu machen”, sind an der Maske fixiert (bewegen sich mit dem Kopf, Hände frei), erhellen 2 Kreise auch für das Video/Bild… aber reichen definitv nicht aus um ein gut belichtetest Video/Bild zu zaubern.
Alles in allem… empfehlenswert! (Hat sogar Galileo rausgefunden ;) Und das noch mit der alten 301 Cam).

Hier noch ein kleines Video zu den Lampen. Es entstand in der Zenobia (Wrack bei Larnaca / Zypern) und nicht bei einem Nachttauchgang. Daher ist eine gewisse Umgebungshelligkeit da, jedoch auch dunkle Ecken (wie man bei der Kloschüssel sehen kann ;) … das andere – rechts – ist übrigens das Waschbecken dazu.). Man kann hier sehr schön die beiden Leuchtkreise der Kamera erkennen.

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TG 13/14: White Rock und Fish Reserve (Zypern / Limassol / Akrotiri)

Hallo zusammen,

und wieder ist ein Samstag vorbei :) Wie jede Woche…

Der Unbekannte Spot vom letzen mal heißt “White Rock”. Wir waren diese Woche wieder da. Noch immer ein wundervoller Ort. Diese Woche habeich eine Dame von einem anderen Tauchclub begleitet. Sie hat uns eine Grotte in der nähe gezeigt. Grandios… und stock duster… wenn auch nur ca. 5 Meter in der Tiefe. Leider hatte ich natürlich gerade diese Woche die Lampen für meine Cam nicht dabei :( Dazu gab es diesmal (rote) Seesterne, zwei kleinere Gruppen von Flötenfischen und noch kleinere Schwärme anderer Fische unterwegs. Sehr interessant dieses mal.

Logbuch (Entry 13):

  • Spot Name: White Rock
  • Datum: 08.08.2009
  • Sichtweite: ca. 35 m
  • Max. Tiefe: 10 m
  • Tauchzeit: 51 min
  • Druck: (S) 200bar, (E) 50bar
  • Wassertemperatur (Grund): 25 Grad
  • Kumulative Tauchzeit: 8:06 Stunden
  • Long wet suit, salt water, boat, no specials

Ja… hier das übliche :)

Logbuch (Entry 14):

  • Spot Name: Fish Reserve
  • Datum: 08.08.2009
  • Sichtweite: ca. 25 m
  • Max. Tiefe: 7,4 m
  • Tauchzeit: 48 min
  • Druck: (S) 200bar, (E) 90bar
  • Wassertemperatur (Grund): 24 Grad
  • Kumulative Tauchzeit: 8:54 Stunden
  • Long wet suit, salt water, boat, no specials

Gruss
Gordon

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TG 11/12: Unbekannt und Fish Reserve (Zypern / Limassol / Akrotiri)

Hallo zusammen,

hier die nächsten Tauchlogs :)

Der erste Tauchspot war in der nähe von Sharks Cove… einmal um die Ecke quasi. Hier fand ich es sehr schön. Wundervolle Unterwasserlandschaft und man konnte, von unten, zusehen wie sich die Wellen an den Felsen der Küste brechen. Ein wundervolles Schauspiel. Fische gab es auch ein paar zu sehen.

Logbuch (Entry 11):

  • Spot Name: Unbekannt (nähe Sharks Cove)
  • Datum: 01.08.2009
  • Sichtweite: ca. 15 m
  • Max. Tiefe: 8,4 m
  • Tauchzeit: 38 min
  • Druck: (S) 200bar, (E) 130bar
  • Wassertemperatur (Grund): 22 Grad
  • Kumulative Tauchzeit: 6:32 Stunden
  • Long wet suit, salt water, boat, no specials

Logbuch (Entry 12):

  • Spot Name: Fish Reserve
  • Datum: 01.08.2009
  • Sichtweite: ca. 20 m
  • Max. Tiefe: 7,0 m
  • Tauchzeit: 43 min
  • Druck: (S) 210bar, (E) 100bar
  • Wassertemperatur (Grund): 22 Grad
  • Kumulative Tauchzeit: 7:15 Stunden
  • Long wet suit, salt water, boat, no specials

Gruss
Gordon

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TG 9/10: Big Country und Akrotiri Fish Reserve (Zypern / Limassol / Akrotiri)

Hallo,

wie immer Samstag morgen 8 Uhr… treffen in der Base. Dann mit dem Boot in Richtung Akrotiri durchstarten.

Diesmal ging es nicht an die Küste… sondern ein kleines Stück in Richtung offene See. Hier liegt der Point “Big Country”. Ein neuer Spot und bis dato auch mein tiefster. Über 20 Meter geht es hinunter. Unten wird man dann von eine herrlichen Stille empfangen… (fast) nur das eigene Blubbern ist zu hören. Der Ausblick ist wundervoll. Große Steine liegen da einfach so rum… also hätte sie jemand reingeworfen. Viele Fische waren diesen Tag nicht zu sehen. Grotten und Höhlen sollen hier auch einige sein. Wir haben nur eine Durchtaucht… super gefühl :)

Logbuch (Entry 9):

  • Datum: 25.07.2009
  • Sichtweite: ca. 218m
  • Max. Tiefe: 21 m
  • Tauchzeit: 33 min
  • Druck: (S) 200bar, (E) 60bar
  • Wassertemperatur (Grund): 22 Grad
  • Kumulative Tauchzeit: 5:07 Stunden
  • Long wet suit, salt water, boat, no specials

Nach diesem (doch recht kurzen Tauchgang) sind wir dann weiter zum Fish Reserve. Den Spot kenne ich ja nun schon fast in- und auswendig.

Logbuch (Entry 10):

  • Datum: 25.07.2009
  • Sichtweite: ca. 25m
  • Max. Tiefe: 6 m
  • Tauchzeit: 47 min
  • Druck: (S) 200bar, (E) 90bar
  • Wassertemperatur (Grund): 27 Grad
  • Kumulative Tauchzeit: 5:54 Stunden
  • Long wet suit, salt water, boat, no specials

Gruß
Gordon

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TG 7/8: Sharks Cove und Akrotiri Fish Reserve (Zypern / Limassol / Akrotiri)

Hallo zusammen,

am Samstag war es wieder soweit… Boottrip und 2 Tauchgänge. Ich glaub ich kann mir schon keinen Samstag mehr ohne Tauchen vorstellen. :)

Der erste Tauchgang war in Akrotiri am Spot “Sharks Cove”.

Es waren wieder 2 Schüler (Open Water) dabei. Von daher gab es auch erst einmal ein paar Studiengänge. :) Danach sind wir durch die gegend gedümpelt. Dabei gab es diesmal einen neuen “Tunnel” durch den Felsen und einen schon bekannten. Und natürlich ein paar schöne Felsformationen. Fische sind hier leider ein bisschen rar.

Logbuch (Entry 7):

  • Datum: 18.07.2009
  • Sichtweite: ca. 20m
  • Max. Tiefe: 10,9 m
  • Tauchzeit: 25 min
  • Druck: (S) 200bar, (E) 120bar
  • Wassertemperatur (Grund): 26 Grad
  • Kumulative Tauchzeit: 3:44 Stunden
  • Long wet suit, salt water, boat, no specials

Danach ging es dann wieder einmal um die Ecke zum bekannten Akrotiri Fish Reserve. Der Fischbestand dort ist schon bei weitem besser. Wobei es vielleicht 1Km entfernt ist. Wir sind ein bisschen herumgeschwommen und haben uns dann beim Helikopter niedergelassen. Die Schüler mussten nach Kompass schwimmen und ein paar andere Übungen. Danach sind wir in einem Bogen zurück zum Boot. Ich habe dort noch ein paar eigene Runden (am Boot) gedreht. Dabei habe ich dann meinen ersten Baracuda (??) gesehen und wir hatten einen Octupus… im

Logbuch (Entry 8):

  • Datum: 18.07.2009
  • Sichtweite: ca. 10m
  • Max. Tiefe: 6 m
  • Tauchzeit: 50 min
  • Druck: (S) 210bar, (E) 140bar
  • Wassertemperatur (Grund): 26 Grad
  • Kumulative Tauchzeit: 4:34 Stunden
  • Long wet suit, salt water, boat, no specials
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